Neueste Studie zum Waffenhandel

Hinsichtlich des Waffenhandels gibt es heute erschütternde Nachrichten, mit denen aber leider schon gerechnet werden konnte. Weltweit werden wesentlich mehr Waffen importiert und exportiert als in den letzten 20 Jahren. Der Waffenhandel nimmt damit stark zu. Vor allem Deutschland, Russland und die USA stehen an der Spitze der Exporteure. Die größte Nachfrage kommt dabei aus Ländern wie Indien, Saudi-Arabien und Ägypten. Die Frage ist, ob man sich Sorgen machen sollte, dass die Waren unbedacht zum Einsatz kommen, oder doch gar nur dem Schutz der Länder dienen sollen. Fakt ist, dass Schuhe für jeden Anlass beinah gleichwertige Zahlen im Import und Export aufweisen wie Waffen.

Waffenhandel steigt enorm - neue Schutzmaßnahmen?

In der heutigen kritischen Zeit, in der viele von uns bereits den Ausbruch eines neuen Krieges fürchten, ragen die Länder nur so nach Aufrüstung der eigenen Waffenkammern. Besonders der Nahe Osten lässt sich stark von deutschen Waffenhändlern beliefern, da die deutsche Qualität noch immer einen sehr guten Ruf trägt und genießt. Mit einem Anstieg von 109% hat Deutschland den Export von Waffen in den letzten fünf Jahren mehr als nur verdoppelt. Seit 1990 ist der Waffenhandel in Deutschland derzeit auf dem höchsten Stand. Die Hauptabnehmer der Großwaffen machten dabei Südkorea, Griechenland und Israel aus. Jede dritte Waffe ist nach Forschungen der schwedischen Friedensforscher an ein Land aus dem Nahen Osten gegangen. Derzeit gilt Deutschland als größter Lieferant, was der Industrie natürlich zum Guten kommt, doch moralisch erst mal noch eingestuft werden müsste, da bekannt wurde, dass selbst die IS-Terrormiliz Waffen aus der EU in ihrem Besitz hatte und auch zum Einsatz brachte. Mit diesen mehr oder weniger schockierenden Entwicklungen, können wir nur hoffen, dass die Aufstockung der Waffen keine größere Auswirkung mit sich bringt.

Mehr Aufrüstung für östliche Länder