Lord of War

Das Hollywood auch schwierige Themen nicht scheut, ist bekannt. So haben sich Produzenten, unter anderem Regisseur Andrew Niccol, der Thematik des illegalen Waffenhandels zugewandt und mit Nicholas Cage den perfekten Bösewicht gefunden. Es ist die Rede über „Lord of War“, eine Hollywood-Produktion aus dem Jahre 2005, die inzwischen fast schon Kultstatus erreicht hat. Nicholas Cage wird in seinem Unterfangen als Boss des Waffenhandels von weiteren Stars wie Jared Leto in der Rolle des Bruders und Ethan Hawke ergänzt. Cage ist ferner wahrscheinlich einer der wenigen Schauspieler, der die Rolle des Bösen verkörpern kann und als Zuschauer ist man dennoch oft geneigt, ihm alles zu verzeihen. Kern des Films ist sicherlich nicht nur die Industrie des Waffenhandels, sondern auch der Besitz von Waffen generell. Mit zunehmenden Massenschiesserein auf der ganzen Welt und immer extremeren Terrorismusformen hat der Film 2005 wie auch heute eine gleichwertige Bedeutung.

Waffenhandel kostet Menschenleben

Der Film hat heute eine noch größere Bedeutung als zuvor. Die Anzahl an Massenschießerein bringt klar zum Ausdruck, dass das Problem des Waffenhandels eine direkte Gefahr für die Gesellschaft darstellt. Vor allem die Vereinigten Staaten sind zunehmend Attentaten von Amokläufern ausgesetzt. Einer der Gründe hierfür ist schlicht die Tatsache, dass man sehr leicht an illegale Waffen kommen kann. Dies wird jedoch nicht nur im Falle von Massenschießerein deutlich, sondern auch in Bandenkriegen und in Drogenkartellen. Überall wo es kriminelle Machenschaften gibt, können diese durch einfache Akquisition an Waffen noch weiter ausgebaut werden. Die Gesellschaft, Politik und Behörden weltweit haben nach wie vor keine Lösung gefunden dies maßgebend einzugrenzen. Darüberhinaus, wie auch Nicholas Cage in diesem Movie zeigt, genießen illegale Waffenhändler einen unglaublichen Umfang an Macht und Beziehungen, um ihr Geschäft auch weiterhin erfolgreich voranzutreiben. Die Summen, die in diesen Geschäften umgesetzt werden, sind gigantisch, was ferner noch mal zum Ausdruck bringt, wie groß der Markt des illegalen Waffenhandels tatsächlich ist.

Aus der Armut zum Millionär

Hält man sich diese Problematik vor Augen, wird schnell klar, dass man sich die Frage stellen muss, weshalb Menschen, wie der Charakter von Nicholas Cage im Film, sich von der Welt des illegalen Waffenhandels anlocken lassen. Die Spieler auf diesem Markt sind oft Menschen, die eine Kindheit in extremer Armut erlebt haben und schnell in einem kriminellen Umfeld verwickelt waren. Personen aus dem Bereich der krankenschwesterjobs.de sind daher umso wichtiger, um Menschen zu helfen, die durch den Waffenhandel zu körperlichen Schaden gekommen sind. Aus welchen Gründen, Menschen in diese Welt eintauchen, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass die Politik und Regierungen sowie deren Behörden mit aller Macht eingreifen müssen. So kann die Sicherheit der Bürger gewährleistet werden und ferner auch terroristische Organisationen Paroli geboten werden. Es muss erreicht werden, dass Organisationen nicht mehr an Waffen gelangen und dafür muss der Kampf gegen den Terrorismus schon beim illegalen Waffenhandel beginnen.