Lord of War – ein Film mit Tiefgang und Gesellschaftskritik

Der Film „Lord of War“ war und bleibt sehr beeindruckend. Das liegt an dem großartigen Regisseur Andrew Niccol und an dem Hauptdarsteller Nicolas Cage. Das Drehbuch führte ebenfalls Niccol, der von der realen Geschichte von Wiktor Anatoljewitsch But inspiriert wurde. Er galt seiner Zeit als der wirkliche Händler des Todes. Im Film heißt er allerdings nicht so, sondern bekommt den Namen Yuri Orlov, welches zumindest auf die gleichen nationalen Wurzeln zu der realen Vorlagefigur hindeutet.


Hintergründe, die nachdenklich machen

Schaut der Zuschauer den Film im Kino oder bei einem schönen Stream mit beispielsweise seinem Macbook Air Refurbished, dann wird er nicht nur den Film unterhaltsam finden. Es kommen Zweifel auf, wie die beteiligten Länder doch von den Machenschaften Orlovs profitierten. Sie förderten dadurch regelrecht seinen zweifelhaften Aufstieg und Erfolg. Im Prinzip ist der Film deswegen ein wichtiger Beitrag zur Gesellschafts- und politischen Kritik, wie es auch andere Filme um die Themen „Blutdiamanten“ machen. Er hinterfragt speziell den generellen Waffenhandel und auch Waffenbesitz. Deswegen ist die Geschichte zeitlos und wird noch künftig wertvoll zu sehen sein und auch andere Generationen zum Nachdenken bringen. Wichtig ist bei dem Film auch die Perspektive und Not derjenigen, die eigentlich von solchen Geschäften tatsächlich in Mitleidenschaft gezogen werden. Es ist wie immer die einfache und arme Bevölkerung, die größtenteils auch in Afrika zu finden ist. Der Film kommt eigentlich auch sehr schnell zum Punkt, wie es vielleicht sonst kein anderer Film in der Geschwindigkeit schafft: Der Vorspann zeigt nämlich den Produktionsverlauf einer einzelnen Patrone, die am Ende der Laufbahn das Opfer als trauriges Resultat trifft. Unter diesem Stern und Eindruck wird der Film weitererzählt und bestimmt die folgende Aufmerksamkeit des Zuschauers.