Der Hauptdarsteller Nicholas Cage

Als Darsteller des Bösewichts Orlow war Nicholas Cage wohl eine Idealbesetzung. Der US-Schauspieler hatten nach Lesen des Skripts sofort zugesagt, auch weil ihn das Thema des Waffenhandels interessierte.

Cage wurde als Nicholas Kim Coppola geboren, sein Vater ist der Bruder des bekannten Filmregisseurs Francis Ford Coppola, seine Mutter die Tänzerin Joy Vogelsang. Cage hatte seinen Namen aber genau aus diesem Grund geändert – er wollte beweisen, dass er nicht den Familiennamen braucht, um erfolgreich zu sein. Die Karriere begann in den 80er Jahren, als er im Film „Fast Times at Ridgemont High“ in einer kleinen Nebenrolle vor der Kamera stand. Leider wurde die meisten Szenen mit ihm herausgeschnitten und er war kurz davor, die Hoffnung zu verlieren. Es war dann ein Vorsprechen für einen Film seines Onkels, das den Durchbruch schaffte. Er bekam eine Rolle in „Rumble Fish“, aber ein anderer Film, der später gedreht aber früher veröffentlicht wurde, war der eigentlich Start seiner Karriere: Valley Girl. Cage spielt darin einen Punk, der ein Mädchen aus dem Tal trifft.

Cage bekam für den Film „Leaving Las Vegas“ einen Oscar als bester Hauptdarsteller. Der künstlerisch anspruchsvollste Film dürfte die Wim-Wenders-Produktion Stadt der Engel mit Meg Ryan gewesen sein. Allerdings gingen die Kritiker nicht besonders gut mit der Leistung von Cage um.

„Lord of War“ war nur einer von vielen Filmen in den Cage Hauptdarsteller und auch Produzent war, aber das Thema hinterließ einen bleibenden Eindruck. Nach dem Ende der Dreharbeiten schloss er sich der Organisation Control Arms an. Auf der DVD ist ausserdem ein Amnesty International Werbespot mit Cage enthalten, in dem auf die Beteiligung der großen Industrienationen an den internationalen Waffengeschäften verweisen wird. Für sein Engagement bei Amnesty wurde er 2009 als Weltbürger des Jahres ausgezeichnet.